Sportereignisse sind so ein Ding. Wenn sie gut geplant sind und alle sich an die Regeln halten, dann läuft es meistens gut. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es aber eine Veranstaltung, bei der diese beiden Grundsätze nicht ganz treu verfolgt wurden. Um es kurz zu fassen: Erst lief es, dann lief es gut und danach, da lief es auch, aber aus dem Ruder.

Vom Winzer zum Soldaten. Vom Poeten zum Kultisten. Manch einer wäre neidisch auf solch einen Lebenslauf, doch Aischylos war alles andere als glücklich. Statt Tragödien zu schreiben, hatte er sie erlebt. Statt Reichtum anzusammeln und sich davon eine Bleibe zu kaufen, verbrachte er die meiste seiner Zeit draußen im Freien. Und als es danach aussah, als ob sein Leben endlich die richtige Richtung einschlägt, kam ein Adler zum Frühstück.